Menschen mit geistiger/körperlicher Behinderung haben die gleichen Bedürfnisse wie nicht behinderte Personen: Ihr Leben so selbstständig wie möglich führen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Um dies zu ermöglichen, unterstützt die Ergotherapie den meist verzögerten Entwicklungsprozess individuell auf die Person abgestimmt.

 

geeignete Therapiemaßnahmen können sein:

  • Förderung der Körper- und Sinneswahrnehmung (basale Angebote, Körpererfahrung, Körperschema, …)
  • facio – orale Stimulation bei Schwierigkeiten beim Schlucken, reduzierter Mund- und Gesichtsmotorik, speicheln, zur Sinnesförderung
  • sensomotorische Förderung (Förderung grundlegender Bewegungserfahrung, Tonusregulation, Kontrakturprophylaxe, Beweglichkeit, Gleichgewicht, Koordination, Ausdauer, Kraft, …)
  • Selbsthilfetraining (Ess- oder Anziehtrainings, …)
  • kognitive Förderung (Konzentration, Sprache, Gedächtnis, Lesen, Schreiben, Umgang mit der Uhr, …)
  • sozioemotionale Förderung (Interaktion, Selbstwert, Interessensverwirklichung, soz. Kompetenz, …)
  • Handlungs- und Alltagsorientiertes Training (Einkaufen, Orientierungstraining, Busfahren, kreativ-handwerkliche Tätigkeiten, …)
  • Umfeldadaptierung
  • Rollstuhl-, Sitzversorgung
  • Hilfsmittelberatung, -schulung, -training
  • Angehörigen-, BetreuerInnenberatung